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Marketing | Webdesign | SEO:
Mit diesen 6 Schritten zur perfekten Adwords-Kampagne

Eine Adwords Kampagne ist eine Wissenschaft für sich. Wer seine Anzeigen, Keywords und die Struktur nicht optimal einrichtet verliert schnell den Überblick und verbrennt unnötig finanzielle Mittel. Wie also baut man eine Google Adwords - Kampagne optimal auf?

Und los: Bauen wir eine Adwords - Kampagne auf

Ich gehe mal davon aus, das die Grundeinstellungen, wie Auswahl des Landes oder Sprache, bekannt sind. Darauf werden wir in diesem Artikel nicht eingehen.

Schritt 1: Die Keywords

Die Keywords sind das wichtigste einer Google Adwords Anzeige. Nach diesen Wörtern googlen deine neuen Kunden und sehen deine Anzeige. Überleg dir also genau für welche Keywords du gefunden werden möchtest. Bietest du etwas zum Verkauf an oder willst du die Welt über etwas informieren?

Gehen wir mal davon aus, du bietest eine Dienstleistung an. Du gestaltest und programmierst Webseiten. Welche Keywords wären hier die Besten? Gehen wir mal davon aus, du bietest eine Dienstleistung an. Du gestaltest und programmierst Webseiten. Welche Keywords wäre hier die besten?

Hier findest du einen Artikel, wie man eine Keyword Recherche durchführt!

Schritt2: Die Anzeige von Google Adwords

Die Anzeige von Google Adwords ist in 5 Bereiche gegliedert:

  • Die Headline Teil 1 (30 Zeichen Stand 07.2017)
  • Die Headline Teil 2 (30 Zeichen Stand 07.2017)
  • URL Pfad 1 (15 Zeichen Stand 07.2017)
  • URL Pfad 2 (15 Zeichen Stand 07.2017)
  • Der Anzeige - Text (80 Zeichen Stand 07.2017)

Das Wichtigste ist nun, dass du deine Anzeige ansprechend gestaltest und dein Keyword unterbringst. Hier gleich ein Tipp auf den wir später noch detailliert eingehen werden. Pro Keyword eine Anzeigengruppe.

Google Adwords Anzeige

Wie sieht nun eine ansprechende Anzeige aus?
In erster Linie wollen wir den Kunden keine leeren Versprechen machen. Es bringt weder dir, noch dem Kunden was, wenn du Ihn unter einem Vorwand auf deine Seite lockst. Das hat nur eine hohe Absprungrate zu verzeichnen und du bezahlst unnötig Geld für nicht tagetierte Kunden. Das wollen wir natürlich nicht.

Eine gute Anzeige geht mit der zu besuchenden Webseite, eine Symbiose ein, was soviel heißt, das der Kunde den USP deines Angebotes in der Anzeige wie auch auf deiner Webseite finden muss.

Der Headliner der Anzeige

Sagen wir mal aus dem Stegreif heraus, das du nur für begrenzte Zeit ein responsives Webdesign für 1.000€ anbietest. Dann wäre hierfür ein geeigneter Headliner:

Responsives Webdesign - Nur für kurze Zeit ab 1.000€

Hier weiß der Besucher genau um was es geht und was ihm dein Angebot bringt. Klickt dieser auf die Anzeige ist er an deinem Angebot sehr Interessiert. Wir haben dem Kunden also genau gesagt um was es geht. Er weiß, welche Leistung du für Angebot möchtest und wir haben das Keyword ‚Webdesign‘ in deiner Headline untergebracht. Ist doch schonmal ganz gut kann man aber sicher noch verfeinern. Mir gehts hier lediglich darum, dass du eine Idee von dem Aufbau einer Adwords Anzeige bekommst.

Die URL + Permalink

Hast du eine geeignete Headline gefunden, machst du dich an die URL deiner Anziege. Diese ist nicht von wesentlicher Bedeutung für den Kunden, du kannst trotzdem nochmal dein Keyword unterbringen. Diese könnte folgendermaßen aussehnen:

www.deine-domain/responsives/webdesign/

Hier haben wir also in Pfad 1 der URL - responsiv stehen und in Pfad 2 der URL - Webdesign. Das Keyword ist also wieder untergebracht.

Aufbau einer Adwords Anzeige

Schritt 3: DerAnzeigetext und der Call to Aktion

Der Anzeigetext:

Mit dem Anzeigetext können wir dem Kunden, mit 80 Zeichen, genauer sagen, was er von uns erwarten kann. Hier könnte man beispielsweise nochmal schreiben:

Responsives Webdesign nur für kurze Zeit ab 1.000€. Jetzt mehr Infos zum Angebot

Nun haben wir das Angebot nochmal unterstrichen. Mit ‚Jetzt mehr Infos zum Angebot‘ haben wir eine klare Handlungsaufforderung gegeben, eine Call to Aktion wurde gesetzt und wir haben, erneut, das Keyword in der Anzeige untergebracht.

Genau so wiederholt sich der Prozess für alle weiteren Keywords, für die du gefunden werden möchtest.

Hinweis:Diese 5 Elemente sind die typischen 5 Elemente in einer Anzeige. Es gibt noch einige weitere aber auf diese möchte ich in diesem Artikel nicht eingehen.

Adwords Kampagne Anzeige Vorschau

Schritt 4: Die Kampagne Struktur

Willst du deine Kampagne genauestens analysieren ist eine optimale Struktur unausweichlich. Wie sieht so eine Struktur nun aus?

Gehen wir mal davon aus, du hast für deine Anzeigen 30 Keywords in Betracht gezogen. Für diese 30 Keywords brauchst du nun 30 Anzeigengruppen, denn das wichtigste an Kampagnen ist, das du diese auswerten und verbessern kannst. Nimmst du eine Anzeigengruppe und verwendest alle 30 Keywords,ist das zwar einfach und übersichtlich, aber du kannst deine Anzeigen nicht auf das Keyword optimieren. Das hat zur Folge, das dich der Klickpreis erledigen wird. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.

Wie gehen wir das also an?
Als erstes erstellst du eine Kampagne. Diese könntest du nach deinem Angebot oder deiner Webseite benennen. Es muss nur klar für dich sein um was es geht. Als nächstes nimmst du dir ein Keyword zur Hand und erstellst eine Anzeigengruppe, die du nach dem Keyword benennest. In unserem Fall 'responsives Webdesign'.

Du hast zu diesem Zeitpunkt:
Die Kampagne namens: Beispielwebseite (deine Webseite)
Deine Anzeigengruppe namens: responsives Webdesign

Adwords Kampagne Struktur Aufbau

In dieser Anzeigengruppe erstellst du nun deine Anzeige, wie in Schritt 2 und 3 beschrieben.

Ist das erledigt nimmst du dir das 2. Keyword vor. In unserem Fall 'Webdesign Agentur'. Hier erstellst du nun in der Kampagne -> Beispielwebseite (deine Webseite) eine neue Anzeigengruppe mit dem Namen ‚Webdesign agentur‘ und in dieser Anzeigengruppen erstellst du dann deine nächste Anzeige nach Schritt 2 und 3.

Bist du mit der 2. Anzeige fertig nimmst du dir die 3. Anzeige vor und so weiter, bis du alle 30 Keywords durch hast. Das klingt nach viel Arbeit und das ist es auch, aber diese Arbeit lohnt sich. Wenn du es einmal erstellt hast ist das schlimmste geschafft.

Schritt 5: Google Adwords Anzeigetypen für Keywords

Diesen Punkt finde ich genial und ich habe mich so gefreut als ich es herausgefunden habe. Kurz zur Erklärung. Google hat 3 Auswahlmöglichkeiten eingebaut, wie sich Keywords verhalten. Es gibt:

Weitgehendst:
Hier werden deine eingegebenen Keywords ersetzt, durch Zusatzwörter. Nehmen wir wieder unser 'responsives Webdesign'. Bei dieser Einstellung würde Google ziemlich wild mit deinem Keyword umgehen. Das hat einen Vorteil und einen Nachteil. Der Vorteil ist, das du jede Menge Keyword Ideen bekommst und deine Anzeige viele Impressionen bekommt. Impressionen ist eine Zahl, wie oft deine Anzeige Personen gezeigt wird. Der Nachteil ist, das dein Targeting dahin ist, weil oft komische Wortkombinationen dabei rauskommen. Ein weiterer Nachteil ist, das deine Kosten in die Höhe getrieben werden, was bei niedrigem Budget nicht von Vorteil ist.

Wortgruppe:
Bei der Wortgruppe wird das Keyword z.B. vertauscht. In unserem Fall würde 'responsives Webdesign' zu 'Webdesign responsiv'. Des weiteren nimmt sich Google die Freiheit ein Wort vor oder nach die Phrase zu setzen. Eine Phrase ist ein Keyword aus mehreren Keywords zusammengesetzt. 'Webdesign' ist ein Keyword, 'responsives Webdesign' ist eine Phrase. Google macht also aus unserem Keyword z.B. 'responsives Webdesign München'. Ich persönlich finde diese Option klasse, man muss aber stets dahinter bleiben und falsche Keywords ausschließen.

Exakt:
Ich glaube, man erkennt bereits am Wort um was es hier geht. Google nimmt nun also unser ‚responives Webdesign‘ und ändert absolut nichts. Hier gibt es auch Vor- und Nachteile. Der Vorteil: Deine Anzeige ist optimal targetiert, die CTR(ClickTrouthRate tatsächliche Klickrate) ist hoch und die Kosten sind minimal im Vergleich zu den anderen beiden Anzeigentypen. Der Nachteil: Die Impressionen halten sich auch in Grenzen.

Ich persönlich teste alle 3 Varianten gerne und schaue mir an wo meine CR(Conversation Rate) die Höchste ist. Um das genau und schnell analysieren zu können, ist die in Schritt 4 beschriebene Struktur enorm wichtig. Arbeitet man mit den Anzeigentypen, werden aus 30 Keywords 90 Keywords und das sind in der Regel wenige. Du siehst also, das alles was in diesem Beitrag beschrieben wird, zusammengehört.

Wie kann man diese 3 Anzeigentypen auswählen?
Es gibt hierfür 2 Möglichkeiten:

1. Du definierst das schon bei der Erstellung der Anzeigegruppe. Hierfür musst du lediglich das Keyword wie folgt eingeben:

  • 1.1. responsives Webdesign
    Wird das Keyword ohne Sonderzeichen angegeben, ist es der weitestgehende Anzeigentyp.
  • 1.2. "responsives Webdesign"
    Wird das Keyword in Anführungsstriche gesetzt, ist es die Wortgruppe
  • 1.3. [responsives Webdesign]
    Wird das Keyword in eckige Klammern gesetzt, ist es der exakte Anzeigentyp.
Direkte Auswahl der Keywordtypen bei einer Google Adwords Kampagne

2. Du klickst auf deine Anzeigengruppe (responsives Webdesign), klickst dann auf Keywords und wählst das Keyword an. Hast du das getan, bringt Google eine Warnung(Bevor Sie dieses Keyword bearbeiten…). Jetzt klickst du auf den blauen Button „Ja, verstanden“. Hast du das getan ist neben dem Keyword ein Optionsfeld. Jetzt nur noch den Anzeigentypen auswählen und speichern.

Auswahl der Keywordtypen über das Optionsfeld bei einer Google Adwords Kampagne

Schritt 6: Deine Webseite

Wie ich in Schritt 2 schon erwähnt habe, soll Keyword, Anzeige und Webseite eine Symbiose ergeben. Das hat folgenden Grund. Google ist in der Lage dein Anzeige, dein Keyword und deine Webseite zu überprüfen. Google ist heute so weit, das diese Maschine sehr genau feststellen kann, um was es auf deiner Seite geht. Auch kann Sie deine Anzeige genauestens untersuchen und stellt diese beiden in Relation.

Behandelt die Anzeige, dein Keyword und deine Webseite nicht das selbe Thema, bekommst du für die einzelnen Keywords eine schlechte Bewertung. Google bewertet von 1 bis 10, wobei 1 sehr schlecht und 10 perfekt ist. Häng dich nicht auf eine 10 zu erreichen, aber vermeide es auch, schlechter als eine 6 zu sein.

Was hat eine schlechte Bewertung zur Folge?
Das ist ganz einfach. Bewertet Adwords das Zusammenspiel deiner Seite schlecht,wirkt sich das negativ auf deine Position aus und ist zudem auch sehr teuer. Wird das Zusammenspiel allerdings gut bewertet, senkt das die Klickpreise und deine Anzeige bekommt eine gute Position, was die Klickrate verbessert und dir mehr Leads bringt.

Zum Schluss:

Befolgst du diese 6 Schritte steht, einer profitablen Google Adwords Kampagne nichts mehr im Weg. Ich weiß, das dieses Thema nicht ganz einfach zu durchschauen ist. Wenn du weitere Fragen hast, trage dich einfach unten in das Kontaktformular ein und ich beantworte dir deine Fragen per Email oder du schreibst mir einfach auf Facebook. Du kannst natürlich auch einen Daumen hoch da lassen :) Damit du mich auf Facebook findest, scroll einfach ganz nach unten und klicke auf das weiße F in dem blauen viereckigen Kasten :)

Vielen lieben Dank

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