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Facebook Werbung | Schritt für Schritt Anleitung 2018

Warum Facebook Werbung so gut funktioniert

Das Schalten von Werbeanzeigen ist schon immer ein wichtiger Bestandteil des Facebookmarketings. Kein anderer Kommunikationskanal weltweit liefert zielsichere Targetierungsmaßnahmen und gleichzeitig eine so hohe Reichweite wie Facebook. Seit die organische Reichweite im Facebook-Newsfeed eingeschränkt wurde, ist bezahlte Facebookwerbung darüber hinaus unverzichtbar geworden, um weiterhin User flächendeckend zu erreichen. Um auf Facebook anzeigen schalten zu können benötigst du den Facebook Businessmanager.

So funktioniert das mit der Reichweite auf Facebook

Wenn du auf deiner Facebookseite einen Beitrag postet, erhalten einige deiner Fans diesen Post in ihrem Newsfeed angezeigt. Der Post erlangt eine gewisse Reichweite. Dabei wird zwischen organischer und bezahlter Reichweite unterschieden.

Bei der organischen Reichweite erreicht dein Beitrag eine bestimmte Anzahl von Fans, ohne dass du dafür bezahlst. Wer den Post zu sehen bekommt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Facebook hat die organische Reichweite zuletzt leider drastisch verändert. Es ist nun schwieriger geworden, seine Fans zu erreichen. Facebook rechtfertigt dies damit, dass es für die Nutzer angenehmer ist, nur Beiträge angezeigt zu bekommen, die sie wirklich lesen wollen.

Bei der bezahlten Reichweite erhält dein Post die Aufmerksamkeit deiner Nutzer, weil er beworben wird – also Geld dafür bezahlt wird. Auch dies hängt von vielen Faktoren ab – von der Art des Beitrags, dem investierten Geldbetrag, den Zielgruppeneinstellungen usw.

Willst du deinen Fans etwas Wichtiges mitteilen, kann sich das Schalten von Facebook Werbung sehr für dich lohnen. Oft kann schon der Einsatz eines kleinen Betrages gute Ergebnisse erzielen.

Targetierungsmöglichkeiten bei der Facebook Werbung

Facebook hat einen mächtigen Vorteil gegenüber anderen digitalen Werbeplattformen und das ist das Targeting genauer gesagt die Möglichkeit der Zielgruppenansprache. Das soziale Medium weiß eine Menge über seine Nutzer und dieses Wissen kannst du als Werbetreibender für die Ausspielung deiner Kampagnen bzw. Facebook Werbung nutzen. Wenn du deine Zielgruppen festlegst, kannst du all diese Targeting-Optionen nutzen oder sogar durch Ausschlüsse bestimmter Merkmale noch weiter verfeinern.

Google Adwords vs Facebook Ads – Die Kosten

Facebook Ads und Google Adwords konkurrieren um dein Unternehmen. Das ist auch gut so, denn nur wenn du die Vorteile beider Dienstleister voll ausschöpfst, kannst du deine Reichweite erhöhen und deine Zielgruppe am besten ansprechen.

Ein großer Unterschied zwischen Facebook Ads und Google AdWords besteht bei den Kosten. Leider sind die Zeiten vorbei, in denen man für wenige Cents auf Adwords Klicks für wichtige Keywords kaufen konnte. Bei den sogenannten „Buyer Keywords“ beträgt der Preis pro Klick oft mehrere Euro, bei bestimmten Artikeln und Dienstleistungen liegt er sogar im zwei- oder dreistelligen Bereich. Bei Facebook Ads funktioniert das anders. Hier ist es noch möglich, Klicks für Centbeträge zu erwerben. Möchtest du allerdings deine Werbeanzeige auf Conversions optimieren, kommst du bei Facebook Ads teilweise auf eine Summe, die AdWords schon für einfache Klicks verlangt. Die Kosten für Klicks auf deine Webseite liegen daher bei einem Bruchteil von den Preisen, die Google AdWords von dir verlangt.

Der Facebook Algorithmus

Da es Facebook-Gründer Mark Zuckerberg persönlich verkündet hat, muss es Gewicht haben: Facebook will wieder zu seinen Wurzeln zurück und persönliche Verbindungen bevorzugen. Das bedeutet: Der Algorithmus wird geändert, und zwar so folgenschwer, dass es für Unternehmen deutliche Auswirkungen haben wird. Denn künftig werden die User wieder mehr Beiträge von Freunden und Familie sehen und daher weniger Posts von Unternehmen. Die Beiträge werden demnächst danach gefiltert, "ob sie zu bedeutungsvollen Interaktionen ermutigen". Dahinter steckt der Sinn, dass Inhalte, zu denen sich ein User und dessen Freunde äußern, höher im Newsfeed platziert werden. Facebook will also mithilfe seiner Algorithmen voraussagen, über welche Artikel man sich austauschen will.

Was aber heißt das nun für Werbetreibende? Es ist offensichtlich, dass sich Firmen und Medien ihren Platz im Nachrichtenstrom künftig hauptsächlich über Facebook Werbung erkaufen müssen, also über gesponserte Posts. Facebook motiviert Unternehmen dazu, die eigene Zielgruppe genau zu überprüfen, um erfolgreich bezahlte Werbeanzeigen zu schalten, anstatt das Soziale Medium einfach nur als kostenfreies Sprachrohr zu betrachten. Für dich heißt das, wenn du schon bezahlen musst, dann solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass du nur zielgerichtete Werbeanzeigen schaltest. Hast du dich für eine Zielgruppe entschieden, solltest du die Werbung für Inhalte wie Blogbeiträge, E-Books, Videos usw. genau auf sie abstimmen und gezielt bezahlte Anzeigen schalten - auch um die Reichweite zu erhöhen. Denke immer daran: Lange wird es nicht mehr dauern, bis die organische Reichweite bei Facebook gar nicht mehr zählt. Für dich lohnt es sich also jetzt schon, gut funktionierende Strategien für kostenpflichtige Werbeanzeigen zu entwickeln.

Schritt für Schritt Anleitung – Facebook Werbung richtig erstellen

Schritt 1: Definiere deine Ziele für die Facebook Werbung

Weißt du schon, wo die Reise durch den Werbe-Dschungel hingehen soll? Mach dir, bevor du eine Kampagne startest, genau Gedanken darüber, was du erreichen möchtest. Willst du die Anzahl deiner Fans steigern? Möchtest du den Traffic für deine Website oder deinem Onlineshop vergrößern? Willst du die Anzahl der Aufrufe deiner Videos auf Facebook erhöhen? Schalte keine Facebook Werbung, ohne dir genau über deine Zielsetzung bewusst zu sein.

Schritt 2: Mächtiges Facebook Tool – Zielgruppe mit Insights selektieren

Mit Audience Insights bietet dir Facebook ein Werkzeug an, mit dem du sehr viele Informationen zu Faceboook-Usern einsehen kannst. Deine eigenen Fans kennst du durch die Statistiken auf deiner Facebookpage schon recht gut – doch was ist mit Facebook im Allgemeinen oder auch Leuten, die du beispielsweise in einer Custom Audience „gesammelt“ hast? Denke doch nur einmal an die Besucher deiner Webseite. Wäre es nicht extrem sinnvoll, via Facebook Werbung mehr über genau diese Personen zu erfahren? Die Facebook Audience Insights gestatten dir genau das, denn schon beim Start fragt dich Facebook, wen du denn überhaupt ansprechen willst. Alle Facebookuser oder nur Anwender, die mit deiner Facebook Page verbunden sind? Zusätzlich aber eben auch möglich: Die Analyse einer Custom Audience – beispielsweise Besucher deiner Webseite oder Personen, die ein Produkt gekauft oder ein Angebot von dir in Anspruch genommen haben.

Um die Funktionsweise und das erstaunliche Potenzial der Facebook Audience Insights zu erkennen, wird in diesem Beispiel die Variante „Jeder auf Facebook“ gewählt. So lässt sich am besten zeigen, wie hilfreich die Facebook Audience Insights als Werkzeug für dich sind, um deine Facebook Ads spürbar zu verbessern.

Startseite Audience Insights
Startseite Audience Insights

Ort nach Ziel auswählen - Hast du ein lokales oder ein digitales Produkt

Als Zielgruppe ist die Auswahl „Jeder auf Facebook“ natürlich nicht aussichtsreich, deshalb beginnst du selbst zu selektieren. Wenn du Facebook Ads im deutschen Sprachgebiet verwendest und auch Produkte in Deutschland verkaufen willst, stellst du natürlich „Deutschland“ ein. Hast du eine lokale Dienstleistung, wählst du deinen Ort aus. Später, bei der Anzeigenerstellung, kannst du noch zusätzlich einen Umkreis angeben. Die Facebook Audience Insights haben hier standardmäßig immer die USA aktiviert – achte also darauf, dass du hier keinen Fehler machst, denn sonst sind deine Daten nicht aussagekräftig.

Endecke und verwende die Interessen deiner Zielgruppe

Im oberen Bereich deiner neuen Zielgruppe siehst du in den Facebook Audience Insights verschiedene Menüpunkte, wie die Demografie. Allein die Bevölkerungsstatistik ist oft schon sehr interessant auszuwerten, doch der Zauber und der Nutzen der Facebook Audience Insights liegen in den „Gefällt mir“-Angaben – denn auf diesem Weg kannst du herausfinden, wofür sich die Menschen insgesamt interessieren. Ein Klick auf „Gefällt mir“-Angaben für die Seite zeigt dir auf einen Blick, für welche thematischen Kategorien sich die Menschen in der betreffenden Zielgruppe interessieren. Darüber hinaus siehst du auch, welche einzelnen Facebookseiten von diesen Usern im Allgemeinen geliked werden. Hier macht sich spätestens das besondere Potenzial der Facebook Audience Insights bemerkbar, denn Informationen wie diese erhältst du nicht, wenn du einfach nur in die bekannten Facebook-Statistiken schaust.

Analysiere die eigene Zielgruppe

Die Facebook Audience Insights werden für dich sehr nützlich sein. Nirgendwo sonst bekommst du so detaillierte Informationen aus klar definierten Zielgruppen und nur über die Facebook Audience Insights findest du heraus, wofür sich die Menschen zusätzlich interessieren, auch in Bezug auf Überschneidungen und Ausschlüsse. Du kannst zahlreiche Szenarien testen und immer wieder überprüfen, was für dich gewinnbringend ist. Zusammen mit einer insgesamt schlüssigen und strategisch gut durchdachten Facebook Ads Strategie bist du so in der Lage, mit dem gleichen Budget viel mehr für die passende Facebook User aus der richtigen Zielgruppe zu erreichen.

Einstellungsmöglichkeiten Audience Insights
Einstellungsmöglichkeiten Audience Insights

Schritt 3: Was sind Custom Audiences über deine Webseite?

„Custom Audience über deine Webseite“ ist eine Targetingoption, die anhand des Facebook-Pixels Besucher deiner Webseite mit Personen auf Facebook abgleicht. Du kannst dann eine Werbeanzeige für diese Zielgruppe erstellen.

Neues FB Pixel anlegen
Neues FB Pixel anlegen

Wofür wird eine Customer Audience benötigt und wie legt man sie an?

Du kannst eine Custom Audience über deine Webseite für eine beliebige Gruppe von Besuchern erstellen, die du gezielt mit Facebook Werbeanzeigen ansprechen möchtest. Du kannst zum Beispiel eine Werbekampagne starten, um Personen zu erreichen, die eine Produktseite besucht haben, ohne einen Kauf durchzuführen. So erinnerst du diese Personen daran, deine Webseite erneut zu besuchen, um den Artikel auch wirklich zu kaufen. Du kannst auch eine Zielgruppe aus all den Personen erstellen, die deine Webseite in den vergangenen 30 Tagen besucht haben. Dies funktioniert nicht nur bei Webseiten. Facebook gleicht sogar Personen ab, die mit einer Werbeanzeige oder deiner Facebookpage interagieren. Dabei wird jeder erfasst, der Interesse an deiner Nachricht, deinem Produkt, Post usw. zeigt.

Übersicht FB Pixel für Customer Audience
Übersicht FB Pixel für Customer Audience

Schritt 4: Wähle das Kampagnenziel deiner Facebook Ad

Was ist ein Kampagnenziel?

Mit deinem Werbeziel legst du Handlungen fest, die Personen ausführen sollen, wenn sie deine Werbeanzeige sehen. Wenn du deine Webseite beispielsweise Personen präsentieren möchtest, die an deiner Firma Interesse zeigen, kannst du Facebook Werbung erstellen, die Menschen zum Besuch deiner Webseite auffordert. Beim Erstellen einer Werbeanzeige wählst du zuerst dein Ziel aus. Das von dir erwählte Ziel sollte zu deinen allgemeinen Unternehmenszielen passen.

Wenn es dir egal ist, welche der möglichen Aktionen der Betrachter ausführt, dann wäre auch dein Kampagnenziel egal. Das ist allerdings nicht zu empfehlen. Du solltest dir vor der Kampagne genau überlegen, was dein Kampagnenziel ist. Möchtest du beispielsweise Fans einsammeln oder lieber Newsletter-Registrierungen generieren?

Mögliche Kampagneziele auf Facebook
Mögliche Kampagneziele auf Facebook (Stand 2018)

Die wichtigsten Kampagnenziele

Traffic

Die schönste Webseite und das beste Angebot bringen dir nichts, wenn sie nicht gesehen werden! Besucher sind allerdings genug vorhanden. Millionen von Menschen nutzen täglich Facebook. Alles, was du machen musst, ist diesen Traffic „anzuzapfen“ und auf deine Webseite zu leiten. Falls du den Traffic auf deiner Webseite, deinem Online-Shop oder deinem Blog steigern möchtest, ist das Kampagnenziel „Leite Menschen auf deine Website“ deine erste Wahl.

Conversation

Bei der Conversion Kampagne kannst du ganz genaue Unternehmensziele festlegen: mehr Newsletter-Registrierungen, höhere Verkäufe, usw. Facebook zeigt bei einer Conversion Kampagne denjenigen Personen deine Anzeige, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit die Newsletter-Anmeldung oder ein ähnliches Ziel erfüllen. Aufgrund der Menge an Daten, die Facebook über seine User besitzt, funktioniert das inzwischen extrem gut. Conversation als Kampagnenziel ergibt allerdings erst Sinn, wenn man mehr als 50 Conversationen pro Woche schafft. Erst dann optimiert Facebook die Auslieferung und die Personen werden angesprochen, mit denen du mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Conversation erzielst.

Leadgenerierung

Die Leadgenerierung ist ein Vorgang, bei dem das Interesse an deinen Produkten oder Dienstleistungen aufgebaut wird. Auf Facebook kannst du Kampagnen mit Leadgenerierung als Ziel erstellen und dabei Konsumenten auch die Chance bieten, ein Formular mit ihren Kontaktdaten auszufüllen. Erfasse Leadinformationen, z. B. E-Mail-Adressen, von Neukunden und Personen, die sich für dein Unternehmen interessieren.

Videoaufrufe

Videos spielen im Bereich Marketing eine immer wichtigere Rolle. Das versteht man auch bei Facebook, sodass du mit diesem Kampagnenziel ganz gezielt eigene Videos bewerben kannst. Das Kampagnenziel ist an und für sich selbsterklärend: Facebook zeigt deine Videoanzeige denjenigen Personen, die sich auch mit großer Wahrscheinlichkeit dein Video ansehen. Das ist zum Beispiel eine tolle Möglichkeit um Produktvorstellungen verständlich durchzuführen.

Passende Kampagnenziel Namen vergeben

Nachdem du dein Kampagnenziel ausgewählt hast, vergibst du einen frei wählbaren Kampagnen-Namen. Wähle deinen Kampagnen-Namen so, dass du auch in einigen Wochen noch weißt, was Inhalt dieser Kampagne war. Wer beispielsweise einen Blogartikel bewirbt, sollte der Kampagne einen sinnvollen Namen wie: Kampagnen-Name „Titel Blog-Post (Traffic), Datum“ geben. So weißt du sofort, was sich in der Kampagne befindet und kannst sie beliebig ein- und ausschalten.

Schritt 5: Name der Anzeigegruppe richtig definieren

Facebook zeigt im Regelfall nicht alle Daten und Statistiken für jedes Element aufgeschlüsselt an. Manchmal können standardmäßig getroffene Altersgruppen z. B. 18 – 24, 25 – 34 auch einfach zu breit gefächert sein. Gerade auch um Budgets, Gebote und Targetingoptionen effizient steuern und optimieren zu können, solltest du die Datengrundlagen so splitten, wie du sie final benötigst. Im Idealfall erstellst du also eng gefasste schematische Zielgruppen und erstellst je benötigtem Split eine Werbeanzeigengruppe mit der zugehörigen Zielgruppe. Eine ganz grobe Trennung könnte nach Berufsbezeichnungen, Interessen und Verhaltensweisen erfolgen.

Schritt 6: Zielgruppe / Interessentengruppe erstellen

Weil wir die Zielgruppe in Schritt 2 schon definiert haben, wird dieser Punkt ein Leichtes für dich. Gehe jetzt einfach folgendermaßen vor:

  • Neu erstellen
  • Standort (Personen, die an diesem Ort leben / gib außerdem den Ort deiner zuvor definierten Zielgruppe ein)
  • Gib die Interessen einer zuvor definierten Zielgruppe ein.
  • Wähle das Alter deiner zuvor definierten Zielgruppe
  • Gib die Sprache ein die deine Zielgruppe spricht (z. B. deutsch)

Hinweis: Weite die Interessen nicht aus. Achte darauf, dass das Häkchen nicht gesetzt ist. An diesem Punkt ist dafür zu früh und verfälscht unsere Zielgruppenwerte.

Zielgruppe auf Facebook eingeben
Zielgruppe auf Facebook eingeben

Schritt 7: Wähle die Platzierung deiner Facebook Anzeige

Bei diesem Schritt ignorierst du die Empfehlungen von Facebook und wählst deine Platzierung selbst. Beachte, dass auf jeden Fall die rechte Spalte raus muss, da diese eher für Imagewerbung gedacht ist. Bei „Spezifische Mobilgeräte und Betriebssysteme“ setzt du das Häkchen bei „Nur bei bestehender WLAN Verbindung“. Vor allem bei der Nutzung von Videos ist das wichtig. Niemand möchte sein Datenvolumen für Werbung verschwenden, die ihn nicht interessiert.

Schritt 8: Festlegung von Budget und Zeitplan

Du beginnst bei deiner Facebook Werbung am besten mit einem Tagesbudget von 2 bis 5 € pro Anzeigegruppe. Dies hängt mit deiner Zielgruppe und dem Splittest zusammen. Zuerst musst du die bestmögliche Werbeanzeige finden und erstellen. Für die Tests und Datensammlung reicht meistens auch ein kleines Budget. Danach wird das Budget deiner Facebook Werbung maximal 10% - 15% pro Tag angehoben. Das sind keine festen Richtlinien.

Erhöhe das Budget pro Anzeigegruppe nie auf über 10€. Am besten nutzt du bei der Facebook Werbung stattdessen mehrere Anzeigegruppen mit verschiedenen Keywords. Verwende den Zeitplan am besten fortlaufend mit deinem Tagesbudget. Die restlichen Angaben kannst du so lassen, wie Facebook sie dir vorgibt.

Schritt 9: Deine erfolgreiche Werbeanzeige und alles, was dazu gehört

Definiere den Namen deiner Facebook Ads so, das du sie deiner Anzeigengruppe zuordnen kannst. Das ist wichtig, damit man weiß welche Anzeige bei welcher Anzeigegruppe das beste Ergebnis geliefert hat.

Auswahl der Bilder für die Facebook Werbung

Bei Faceook Ads besteht die Möglichkeit, bis zu sechs Fotos oder Grafiken zur Anzeige hinzuzufügen. Dies erlaubt es dir später, die Facebook Werbung zu splitten und in unterschiedlicher Form auszugeben. Am Ende steht jedes Bild für eine individuelle Werbeanzeige, sodass die Reichweite auch durch unterschiedliche Darstellungen erhöht werden kann. Wähle hochwertige Bilder, die dich von deinen Konkurrenten abheben. Die Bilder müssen professionell wirken, sollten sich aber von den Facebookfarben Blau und Weiß abheben. Der Text, der im Bild erscheinen darf, sollte 20 % nicht überschreiten. Das erkennt man an einem Warnhinweis von Facebook. Optimale Bildgröße: 1200px x 628px.

Texte für deine Facebook Werbung auswählen

Wenn die Anzeigenbilder ausgewählt sind, kann im nächsten Schritt der Anzeigentext ausgesucht und eingegeben werden. Vergib eine ansprechende Überschrift sowie einen Teaser, damit wird das Interesse der Zielgruppe geweckt. Beides sollte so gestaltet werden, dass es in dem Leser einen Reiz erzeugt. Es muss aber auch dein Angebot widerspiegeln.

Der Text deiner Anzeige sollte konkrete Aufforderungen zum „Kaufen“, „Liken“ usw. enthalten (Empfehlung: "Mehr dazu" verwenden). Auch eine persönliche Ansprache im Anzeigentitel sowie ein emotionaler Anzeigentext erhöhen die Chance, dass die betreffende Zielgruppe auf die Anzeige klickt.

Beispiel Facebook Werbeanzeige
Beispiel Facebook Werbeanzeige

Schritt 10: Fertigstellen und Bestätigen deiner Facebook Kampagne

Das Erstellen der Facebook Werbung ist an diesem Punkt abgeschlossen. Überprüfe alle Anzeigendetails noch mal in Ruhe. Mit einem weiteren Klick kannst Du die Facebook Werbung freischalten und buchen. Du kannst zwischendurch jederzeit zurück in die Bearbeitungsmaske wechseln, wenn doch noch etwas verändert werden soll. Beachte und korrigiere auch die Warnhinweise, wenn es welche gibt. Ist die Kampagne korrekt, kann sie direkt von hier aus als Bestellung aufgegeben werden.

Facebook prüft nun, ob die Anzeigenbilder und -texte den eigenen Regeln entsprechen. Meistens wird die Facebook Werbung dann sehr schnell freigeschaltet, oft binnen weniger Minuten oder Stunden. Alles ist, wie du siehst, sehr einfach zu verstehen und innerhalb von kurzer Zeit umsetzbar.

Die 6 häufigsten Fehler bei Facebook Ads

Fehler 1: Du hast keine Custom Audiences angelegt oder dein FB Pixel nicht gesetzt

Wer bei Facebook Ads keine Customer Audiences anlegt, kann auch seine Zielgruppe nicht eingrenzen und wird auch somit die Klickkosten nicht minimieren können. Ohne Customer Audience ist eine Lookalike und eine Remarketing Kampagne nicht möglich.

Fehler 2: Du hast keine klaren Ziele für deine Anzeigen

Möchtest du bei Facebook Ads mehr Newsletter-Abonnenten mit deinen Anzeigen gewinnen? Oder brauchst du mehr Traffic für deine Webseite oder deinen Blog? Wer nicht weiß welches Ziel er verfolgt, wird die Zielgruppe auch nicht richtig ansprechen, die Kampagne auswerten und auch nichts verbessern können. Bevor du eine Facebook Werbung startest, solltest du dir also immer Gedanken darüber machen, was du damit erreichen möchtest.

Fehler 3: Deine Zielgruppe ist zu große, zu kleine oder es ist die falsche Zielgruppe

  • Ist die Zielgruppe zu klein (>30.000) wird die Anzeige schlecht ausgeliefert.
  • Ist die Zielgruppe zu groß (<500.000), streut die Anzeige zu sehr und die Klickpreise werden teuer, weil du deine Zielgruppe nicht richtig triffst.
  • Ist die Zielgruppe bei Facebook Ads ganz falsch gewählt, wird die Werbebotschaft nicht ankommen.

Bei allen drei Varianten sinkt der Relevanz Score (Gewichtungswert) und die Anzeige wird teurer als sie werden müsste. Facebook bietet dir die wohl ausgefeiltesten und genausten Möglichkeiten der Zielgruppenansprache am ganzen Markt. Diese Chancen der Facebook Werbung solltest du unbedingt nutzen.

Fehler 4: Du machst keine Splittests

Splittests ermöglichen es, verschiedene Versionen deiner Facebook Werbung auszuprobieren und zu sehen, was am besten funktioniert. Das hilft dir auch dabei, bald anstehende Facebook Ads zu optimieren. So kannst du zum Beispiel die gleiche Werbeanzeige bei zwei verschiedenen Zielgruppen testen, um zu sehen, welche erfolgreicher ist. Oder du testest zwei Auslieferungsoptimierungen, um herauszufinden, welche Alternative die besseren Ergebnisse erzielt. Wer bei Facebook Ads keine Splittest durchführt, wird nie herausfinden welche Anzeige am besten auf die Zielgruppe wirkt. Das Ziel ist es die CTR (Click-Through-Rate) und den Relevanzscoure zu erhöhen. Bevor man etwas ändert, sollte die Anzeige mindestens 6.000 - 8.000 Impressionen haben, damit man eine aussagekräftige Auswertung machen kann.

Fehler 5: Deine Kampagnenstruktur ist unübersichtlich und ungenau

Damit deine Facebook Werbung geschaltet werden kann, werden drei Elemente benötigt: eine Kampagne, eine Anzeigengruppe und eine Werbeanzeige. Diese Elemente bilden die sogenannte Kampagnenstruktur. Sie arbeiten so zusammen, dass deine Facebook Werbung nach deinen Vorstellungen geschaltet wird und die richtigen Personen erreicht. Wer keine richtige Kampagnenstruktur hat, wird schnell den Überblick über seine Kampagnen bei Facebook verlieren und kann die erfolgreichsten Anzeigen dadurch nur schwer auswerten. Irrelevante Anzeigen werden so schnell übersehen und treiben die Kosten unnötig hoch.

Fehler 6: Du verwendest keine ansprechenden Anzeigenbilder

Der Newsfeed bei Facebook ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Haifischbecken. Es herrscht ein regelrechter Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Um das Interesse der User auf dich und deine Facebook Ads zu lenken, gibt es einen einfachen Trick: verwende aussagekräftige und ansprechende Anzeigenbilder. Unscharfe und verpixelte Bilder sind kein gutes Aushängeschild für dein Unternehmen. Achte daher auf eine genügende Auflösung und Schärfe der Bilder. Professionell angefertigte Bilder eignen sich am besten, doch je nach Zusammenhang können auch selbst aufgenommene, ja sogar mit einem Smartphone gemachte Fotos passen.

Werbeanzeige Analysieren

Ist die Struktur deiner Facebook Werbung richtig aufgebaut, kannst du dir die Werte untereinander anzeigen lassen. Dazu musst du die richtigen Spalten auswählen. Wichtig wären Link, Klicks, Reichweite, Impressionen, CTR, Relevanzbewertung, Kosten pro Ergebnis und ausgegebener Betrag. Schaltest du eine Conversations Kampagne, nimm noch die Webseiten Conversations mit dazu. Willst du dir nur eine bestimmte Anzeigengruppe anzeigen lassen, setze einfach das Häkchen ganz vorne bei den Spalten.

Landing Page und Sales Funnel

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine Webseite, auf die ein potenzieller Kunde über eine Suchmaschine oder eine Werbeanzeige geleitet wird. Die Webseite dient dazu, den Nutzer zu einer gezielten Aktion zu bewegen, die der Seitenbetreiber im Vorfeld definiert. Ziele können etwa sein: der Verkauf von Produkten, die Leadgenerierung, das Verteilen von Inhalten oder die Weiterleitung der Besucher zu einer anderen Seite. Zu den Aufgaben einer Landingpage gehört, dass sie den Erwartungen des Nutzers gerecht wird. Dort sollten nur Informationen zu finden sein, die für das entsprechende Thema von Bedeutung sind.

Was ist ein Sales Funnel?

Die Definition des Verkaufstrichters (auch als Erlöstrichter oder Verkaufsprozess bezeichnet) bezieht sich auf den Kaufprozess, den Kunden beim Kauf von Produkten durchlaufen. Ein Verkaufstrichter ist in mehrere Schritte unterteilt, die sich je nach Verkaufsmodell unterscheiden. Ein gemeinsamer Verkaufsprozess ist in sieben Phasen unterteilt:

  • Bewusstseinsphase
  • Interessenten
  • Evaluierungsphase
  • Entscheidungsphase
  • Neubewertungsphase
  • Rückkaufphase

Fazit:
Das Thema „Facebook Werbung“ ist sehr interessant und komplex. Es kann ein sehr wertvolles Tool sein – jedoch nur wenn es richtig eingesetzt wird. Entscheide dich daher vor dem Start deiner Facebook Kampagne unbedingt, welche Ziele du erreichen möchtest. Denn für jedes Ziel gibt es verschiedene Möglichkeiten und den richtigen Einsatzzeitpunkt. Facebook Werbung ist ein wichtiges Marketing Tool mit vielen Chancen und wer es richtig anwendet, wird damit viel erreichen können.

Vielen lieben Dank

Dein Damoda Team - Internetpräsenz | SEO | Marketing
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