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So verhindert Google Webspam- Panda und Penguin Algorithmus

In den Jahren vor 2011 hatte Google mit dem Problem zu kämpfen, dass es viele Websites durch massives Backlink Building, um PageRank zu erhöhen, und aggressive Onpage-Optimierung schafften, mit minderwertigen Webseiten ohne großen Nutzwert für die Nutzer, gute Rankings in Google zu erzielen. Google hat auf diese Entwicklung spätestens seit dem Jahr 2011 mit einigen Updates seines Ranking-Algorithmus umfassend reagiert.

Panda: Kampf gegen minderwertigen Content

Das sog. Panda - Update des Jahres 2011 hatte das Ziel, qualitativ minderwertige Seiten bzw. Domains zu identifizieren und in den Suchergebnissen herunterzustufen.
Insbesondere führen seit dem die folgenden Signale zur Abwertung einer Seite im Ranking:

  • eine geringe Menge an originalen Inhalten (unique content).
  • ein hoher Prozentsatz an doppelten Inhalten (duplicate content).
  • ein hoher Prozentsatz an sog. Boilerplate Inhalten (z. B. gleiche Text oder Links auf jeder Seite).
  • eine hohe Anzahl an irrelevanten Anzeigen (Werbung, generell zu viel Werbung.)
  • Seiteninhalt und Seitentitel stimmen nicht mit der Suchanfrage überein.
  • unnatürlich häufiges Vorkommen eines Wortes auf einer Seite.

Angeblich handelt es sich bereits bei Panda um einen selbstlernenden Algorithmus, der im Laufe der Zeit selbstständig immer besser darin wird, qualitativ minderwertige Seiten zu erkennen.

Wie bewertet Google guten Content?

Mit dem Panda - Update ist guter Inhalt für den Nutzer immer wichtiger geworden. Doch wie bewertet Google diese Inhalte? Welche Faktoren spielen für Google eine Rolle?

Interne Google-Signale für gute Inhalte:

  • Umfangreicher Text (min. 650 Wörter)
  • Bilder mit Bildbeschreibung
  • Videos (am besten von der Google Firma Youtube)
  • Verwendung der Keywords (Title, Discription, Inhalt, Ankertext, Bildbeschreibung, Title, Alt-Tag, …)
  • Termgewichtung (WDF IDF Analyse)
  • Bounce Rate (Absprungrate) und Verweildauer
  • Einzigartiger Content
  • Meta Signale (Domain Autorität, Domain Trust, Domain Pop, …)

Signale von anderen Seiten (Externe Signale)

  • Social Media Signale von Facebook, Pinterest, Twitter, Instagram (Likes und Shares der Beiträge, Domain)
  • Anzahl der Blog Kommentare (Anzahl)
  • Hochwertige Backlinks (Externe Links auf deinen Artikel)

Diese Faktoren spielen eine große Rolle aber auch der User soll Spaß dabei haben den Artikel zu lesen. Nur so kann man die Bounce-Rate und die Verweildauer verbessern.

12 Faktoren für Leserfreundliche Inhalte:

  1. Content-Struktur
  2. Bilder und Videos
  3. Verständlichkeit (Einfachheit, Gliederung, Prägnanz, Anregung)
  4. Verständliche Sprache
  5. Wahrheit
  6. Aktualität des Inhaltes
  7. Einzigartiger Inhalt
  8. Nützlich für den Leser
  9. Textgröße (min. 14Pt)
  10. aussagekräftige Überschriften
  11. Sätze im aktiv verwenden
  12. Zur eigentliche Sache kommen

Sehr deutlich wird, dass gut geplanter Content aufwendig aber wertvoll ist. Nicht nur für Google sollte Content erstellt werden, der Leser soll aus dem Content echten Mehrwert schöpfen.

2 kostenlose Webseiten um doppelten Content zu erkennen:
Siteliner
Copyscape

Penguin: Kampf gegen den Backlink-Spam

Mit dem Penguin - Update des Jahres 2012 hat Google Webspam in den Suchergebnissen nochmals radikaler bekämpft. Insbesondere wird nun die Qualität der Backlinks umfassend ausgewertet. Minderwertige Backlinks zählen praktisch nichts mehr, und seit Penguin ist es sogar möglich, dass minderwertige Backlinks negative Ranking-Signale senden können.

Vor Penguin hatte Google immer beteuert, dass Backlinks einer Website niemals schaden können. Zu Zeiten des reinen PageRank-Verfahrens war das auch der Fall. Ausnahmslos jeder eingehende Link hat den PageRank der verlinkten Seite mehr oder weniger stark erhöht.

Seit Penguin gilt das nicht mehr. Verfügt eine Website über viele minderwertige Backlinks, kann diese von Google dafür durch schlechtere Rankings bestraft werden. In der Regel sind Websites betroffen, die in der Vergangenheit einen aggressiven und unvernünftigen Linkaufbau betrieben haben.

Real Time Penguin (Penguin 4.0)

Inzwischen sind wir schon bei Version 4 des Penguin-Algorithmus. Die Version 4.0 wurde im September 2016 realisiert und wird auch als Real Time Penguin bezeichnet: Abstrafungen und Erholungen sollen nun in »Echtzeit geschehen also sofort, wenn Google seine Backlink-Daten aktualisiert. Eine weitere Neuerung ist, das positive und negativ Backlink-Signale »glasklar« ausgewertet werden, womit Google wahrscheinlich einzelne Webseiten meint. So könnten z. B. einzelne Seiten einer Website wegen schädlicher Backlinks abgewertet werden, während andere Seiten der Website nicht betroffen sind. Bisher hatte man eher beobachtet, dass die Website als Ganzes durch Penguin abgestraft wurde.

Mit Penguin haben sich auch die SEO-Anforderungen geändert. Es geht nicht mehr nur um Linkaufbau, sondern um ein umfassendes Backlink-Management.

Was bedeutet Backlink-Management?

Vorbei sind definitiv die Zeiten, in denen viele minderwertige Backlinks eine Domain nach vorne gebracht haben. Backlinks können sogar schaden. Ein Backlink-Management beschäftig sich daher umfassend mit den Backlinks, die auf eine Website zeigen, und verfolgt folgende Ziele:

  1. Backlink-Analyse: Mit Hilfe einer regelmäßig durchgeführten Backlink-Analyse wird das Lonkprofil der eigenen Website und die der wichtigsten Wettbewerber ermittelt und bewertet. Daraus werden Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet.
  2. Backlink-Aufbau: Es wird eine nachhaltige Strategie verfolgt, um hochwertige Backlinks zu bekommen. Damit werden PageRank und TrustRank gesteigert.
  3. Backlink-Entfernung: Minderwertige Backlinks werden identifiziert und Maßnahmen getroffen, um diese zu entfernen bzw. sich von diesen zu distanzieren.
  4. Optimierung von Ankertexten: Die Ankertexte der bestehenden Backlinks werden ausgewertet und Maßnahmen eingeleitet, um die Ankertexte zu optimieren.

Vielen lieben Dank

Dein Damoda Team - Internetpräsenz | SEO | Marketing
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